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Würmer
Jeder Hund der regelmäßig Auslauf hat, infiziert sich mit Würmern. Die meisten Welpen werden sogar bereits  damit geboren. Anders als bei Infektionskrankheitern kann man hier jedoch nicht vorbeugend behandeln. Eine Entwurmung tötet nur die bereits vorhandenen Parasiten ab. Der Hund kann sich schon in der nächsten Minute wieder anstecken. Rundwürmer und Bandwürmer lassen sich sogar optisch im Kot des Hundes wahrnehmen, richten aber keinen großen Schaden an - meistens nichts schlimmeres als leichten Durchfall, Erbrechen oder Juckreiz am After.

Haken- und Peitschewürmer sind unauffälliger können aber zur Austrocknung und Mangelerscheinungen führen. Allerdings sind alle Würmer auf Menschen übertragbar. Besonders Kleinkinder sind hier gefährdet.
Man sollte Hund und Mensch durch regelmäßige Wurmkuren schützen. Hier gibt es zwei verschiedene Ansatzpunkte:
Bei  empfindlichen Hunden empfiehlt es sich zunächst eine Kotprobe beim Tierarzt abzugeben und entsprechend dem Untersuchungsergebnis zu entwurmen.
Die heutigen Pasten und Tabletten sind recht verträglich und werden von nahezu allen Hunden Problemlos vertragen. Man erhält diese Mittel bei seinem Tierarzt.

Hier noch einige Vertreter der Gattung Wurm

Spulwürmer:

Ein infizierter Hund kann erfolgreich mit einem Wurmmittel behandelt werden. Allerdings werden nur die ausgereiften Spulwürmer abgetrieben, die ruhenden Wurmlarven in der Muskulatur werden von keinem Präparat erreicht. Bei einer trächtigen Hündin werden die Larven aktiv, wandern in die Blutbahn und infizieren die Welpen schon im Mutterleib. Ein bis zwei Wochen nach der Geburt der Welpen sind die Würmer ausgewachsen, beginnen sich zu vermehren und den Welpen zu schädigen.
Mit Spulwürmern stark befallene Welpen zeigen einen aufgetriebenen harten Bauch, Abmagerung, Blutarmut, schlechtes Fell, Husten und häufig Blut im Kot. Die Würmer verursachen Verdauungsstörungen aller Art.

Hakenwürmer:

Sie gehören, wie die Spulwürmer, zu den Rundwürmern. Der Hund infiziert sich durch mit Eiern verseuchtes Futter oder durch Larven. Die Larven bohren sich durch die Haut und dringen über den Blut- und Lymphkreislauf in die inneren Organe; im Dünndarm angelangt, saugen sie Blut. Der Hund leidet an Magen- und Darmreizungen und Blutarmut und magert trotz großem Appetit ab.

Peitschenwürmer:

Sie sind, wie die Hakenwürmer, Blutsauger und siedeln sich im Blind- und Enddarm des Hundes an.

Bandwürmer:

Als Zwischenwirt des Bandwurmes gilt der Hundefloh oder Haarling. Zerbeißt der Hund einen Floh, so ist die Übertragung eines Bandwurmes möglich. Bandwürmer sind abgeplattet,darmlos und an der Vorderseite mit einem Haftorgan versehen, mit dem sie sich im Darm festhalten. Der Körper setzt sich aus gleich aufgebauten Gliedern zusammen; alte, abgestorbene Glieder werden mit dem Kot des Hundes ausgeschieden. Sie sehen wie Reiskörner aus und sind um den After herum und im Kot mit bloßem Auge erkennbar.

Auch gegen Bandwürmer erhalten Sie wirkungsvolle Präparate beim Tierazt. Bei starkem Befall ist mit Krankheitsbildern wie Magen-Darm-Katarrh, Abmagerung, Unruhe und Blutarmut zu rechnen. Übermäßiges Afterlecken und Herumrutschen auf dem Hinterteil können auf eine Reizung durch abgehende Bandwurmglieder hinweisen.

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