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Hautpilzerkrankungen sind nicht ganz unproblematisch, denn bei sehr engen Kontakt mit dem Tier kann die Krankheit auf den Menschen übertragen werden. Besonders Frauen und Kinder sind gefährdet, weil sie einen "innigeren" Kontakt zu ihrem Haustier pflegen. (Siehe auch: Surftipps).
Darum ist Hygiene auch äußerstes Gebot. Waschen Sie sich nach jedem Kontakt mit dem erkrankten Tier die Hände und sorgen Sie für eine gründliche Desinfektion des Käfigs und aller Gegenstände, mit denen das Tier in Berührung gekommen ist.

Symptome
Die ersten Krankheitssymptome lassen sich meist an den Augen, dem Nasenrücken und am Ohrgrund erkennen. Häufig sind die Veränderungen ringförmig und die Haare lassen sich büschelweise ausziehen. Im weiteren Verlauf ist die Haut leicht verdickt, etwas gerötet und schuppig. Schuppen- und Borstenbildung im fortgeschrittenen Stadium ist typisch. Auch der wallartige Rand deutet auf eine Pilzinfektion.
Juckreiz kann bei Bekratzen der befallenen Stellen zu weiteren Erkrankungen führen, wodurch Vereiterungen der Haut auftreten. Im schlimmsten Fall kann durch das heftige Benagen, Wunden auftreten, die bis zum Knochen gehen.

Ansteckung und Ausbruch
Woher stammt die Pilzerkrankung? - Häufigster Übertragungsweg ist durch direktem Kontakt von Tier zu Tier (auch von Hund, Katze). Aber auch "verseuchte" mit Hautpilz infizierte Menschen können die Krankheit übertragen.
Bei Hautentzündungen, die durch Hautpilze verursacht werden, kommen meist ein oder mehrere Faktoren zusammen. Verletzungen, die durch Kratzen bei Juckreiz entstehen, können pilzbedingte Erkrankungen auslösen. Unzureichende oder falsche Ernährung, schlechte Haltungsbedingungen, sowie andere Erkrankungen, die die Immunitätslage beeinflussen können, führen zu einer Abschwächung der Immunabwehr und ermöglichen dadurch erst das Ansiedeln des Pilzes. Natürlich können auch Streßfaktoren Auslöser sein: z. B. neue Umgebung, Rangkämpfe, Scheinschwangerschaften...
Jungtiere sind besonders bei Ansteckung "latent" erkrankter Alttiere betroffen, die selbst keine Symptome zeigen. Hier sind die Abwehrkräfte noch nicht voll entwickelt.

Behandlung
Handelt es sich um eine "Bestandserkrankung", die eigentlich selten vorkommt, wird in der einschlägigen Literatur der Einsatz von Arzneimitteln über das Futter empfohlen. Allerdings schneiden diese Medikamente laut Erfahrungsberichten von betroffenen Tierbesitzern eher schlecht ab.
Im Normalfall sind jedoch nur Einzeltiere erkrankt, und es kann mit geeigneten Medikamenten (Antimykotika) eine örtliche Behandlung durchgeführt werden.

Hautpilzerkrankungen erfordern eine unbedingte Behandlung durch einen Hunde erfahrenen Tierarzt!

    • Scheren der befallenen Hautpartie
      Als wichtigste Maßnahme wird das Freischeren der betroffenen Hautpartien genannt. Besonders, wenn die infizierten Stellen nicht bereits völlig kahl sind, ist das Scheren zu empfehlen. Pilze pflanzen sich bekanntermaßen durch Sporen fort, die in den umgebenden Haaren der betroffenen Hautstellen sitzen. Durch das Scheren der Haare wird bereits ein Großteil des Pilzes und dessen Sporen entfernt.

 

  • Bad im Pilzmittel oder lokale Salben
    Imaverol (Enikonazol) als 2%ige Lösung wird als Bad oder zum Betupfen lokaler Stellen genutzt (Tierarzt). Der Vorteil eines Bades liegt auf der Hand. Die im Fell verteilten Sporen werden mit ausgewaschen oder beseitigt. Bei lokaler Behandlung besteht also immer das Risiko, dass die Erreger noch an anderen Stellen haften. Der Nachteil: Ihr Tier wird sich nicht sonderlich darüber freuen (Stress!), gehen Sie also sorgsam vor. Füllen Sie die Badeschüssel nur halb mit Bademittel, und verteilen den Rest mit einem Schwamm (der hernach allerdings entsorgt werden sollte); Das Tier muss allerdings bei der ersten Behandlung patschnass werden. Danach in ein Handtuch wickeln und - je nach Außentemperatur - wärmen. Am Besten Sie tragen Handschuhe, noch besser, Sie sind zu zweit. Einer, der das Tier hält und beruhigend auf ihn einwirkt, ein Zweiter, der sich auf die Behandlung konzentrieren kann.

    Mehrmalige Wiederholung des Bades im Abstand von zwei - drei Tagen ist notwendig,
    Als lokale Salben stehen z. B. zur Verfügung: Clotrimazol (Canesten), Panologsalbe (Wirkstoff Nystatin, Breitspektrumantimykotium), jedoch mit dem oben bereits erwähnten Nachteil, dass die Sporen noch im Rest des Pelzes sitzen können und zu erneuten Erkrankungen führen können.

    Desinfektion der Liegestellen und aller Gerätschaften, mit denen das Tier in Berührung kommt.

    Homöopathische Massnahmen
    Zur Unterstützung der eigentlichen Behandlung, gibt es einige homöopathische Mittelchen. Wichtig ist bei hierbei natürlich die Unterstützung der Abwehrkräfte. Klassisches Mittel: Echinacea angustifolia D6
    Sulfur D30 (Umstimmungsmittel bei allen Hauterkrankungen)
    Psorinum D30 (bei nässenden Ekzemen und Hautentzündungen)
    Kreosotum D6 (nässenden, borkigen Ekzemen, widerlichem Geruch, Störung des Allgemeinbefindens)
    Hepar sulfuris D6 (als Eitermittel bei Eiterungen)
    Empfohlen wird auch eine homöopathische Leber- und Nierenbehandlung, die die Ausscheidung der Giftstoffe aus dem Körper fördern soll:
    Caduus marianus D2 (als Lebermittel)
    Berberis D4 (als Nierenmittel)
    Mehrmals täglich können davon je 5 Globuli verabreicht werden (Trinkwasser oder in einem geschälten Apfel). 

     

 

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